Änderungen im Google Ranking von Subdomains

Betreiben Sie eine eigene Website, so gehört damit quasi ein Stückchen Internet Ihnen. Die Zugehörigkeit wird durch den Domainnamen angezeigt, der für jede Seite einmalig ist. Zum eigentlichen Domainnamen (z.B. Meyers Gartenparadies) kommt in jedem Fall eine Top-Level-Domain, beispielsweise die Länderangabe (.de). Der vollständige Domainname würde in diesem Fall also meyers-gartenparadies.de lauten.

Sofern ausreichend Webspace vorhanden ist, lassen sich zu Ihrer Domain beliebig viele Subdomains und Unterverzeichnisse anlegen. Betreiben Sie beispielsweise einen Blog, können Sie diesen als blog.meyers-gartenparadies.de vom Rest der Website abgrenzen. Da die Seiten dennoch alle zu einem Unternehmen gehören, bewerten Suchmaschinen wie Google dieses Verfahren grundsätzlich positiv, trägt es doch zur Übersichtlichkeit bei.

Eigene Subdomains werden positiv bewertet, fremdgehostete Inhalte geraten in Verruf

Anders verhält es sich, wenn Sie eine Subdomain leasen. Wenn Sie also selbst keine eigene Domain besitzen, sich stattdessen einer vorhandenen Website anschließen. So können Sie beispielsweise einen WordPress-Blog auf einer eigenen Domain installieren. Alternativ legen Sie dafür eine Subdomain auf der WordPress-Domain an. Die Adresse für Ihre Webpräsenz würde dann beispielsweise als meyers-gartenparadies.wordpress.com erscheinen.

Diese durchaus übliche Praxis ermöglichte es bisher zahlreichen Betreibern kleiner Blogs und Webseiten einen kostengünstigen Webauftritt einzurichten. Zusätzlich profitierten diese zumeist noch davon, dass sie Subdomain einer bekannten Domain waren, von deren PageRank einiges auf sie abfärbte. Bisher gab es daran auch von Seiten des Suchmaschinenbetreibers Google nichts auszusetzen. Im August 2019 jedoch ließ Google seine Community über Twitter wissen, dass sich dies in Zukunft ändern solle. Zwar sei es nach wie vor legitim, dass Nutzer Subdomains einrichteten, diese sollten aber

  • nicht mehr automatisch vom Ranking der übergeordneten Seite profitieren.
  • als negativer Rankingfaktor für die übergeordnete Domain gewertet werden, wenn sie minderwertigen Content enthielten.

Damit nicht genug ließ Google die Betreiber von Subdomains wissen, dass man grundsätzlich dazu rate, eine eigene Domain mit einem eigenen Markenbranding aufzubauen.

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