Linkbuilding: SEO und Content-Marketing sinnvoll kombinieren

Zeitgemäßes Linkbuilding – Wir geben Ihnen einen Überblick, über die noch immer wichtige SEO-Maßnahme: Links dienen im Netz als Verweise von einer Website auf eine andere. Sie werden zumeist gesetzt, um eine Seite zu empfehlen oder um eine Quelle anzugeben, auf die man sich bezieht. Anfänglich dienten sie Nutzern zur Orientierung, heute werden sie vor allem von den Suchmaschinen vermerkt und bewertet. 

Erhält Ihre Website viele positiv bewertet Links von anderen Seiten (Backlinks), so steigt sie damit im Ranking der Suchmaschinen. Erhalten Sie keine oder überwiegend als minderwertig bewertete Links, wirkt sich das neutral bis negativ auf Ihr Ranking aus. Um den Nutzen positiver Verlinkungen zu steigern, ist es also wichtig ein kluges und gut durchdachtes Linkbuilding zu betreiben. Dieses setzt sich zumeist aus drei Arten der Verweise zusammen: 

  • Links, die Sie von anderen Webseiten oder Kanälen erhalten, die zu Ihrem Webauftritt gehören.
  • Links, die Sie selbst auf anderen Webseiten hinterlassen haben, beispielsweise durch Kommentare oder Forenbeiträge, in denen Ihre Website verlinkt ist.
  • Links, die Sie erworben haben, die also beispielsweise eingehen, weil jemand von Ihrem Content so überzeugt und begeistert ist, dass er darauf verweist.

Eine vierte Option besteht darin, verweisende Links zu kaufen. Da die Suchmaschinen den Backlink-Kauf negativ bewerten, schließen wir diese Methode für einen erfolgreichen Linkaufbau jedoch aus. 

Tipps zum Linkbuilding: Nicht jeder Link ist ein guter Link

So wichtig ein hochwertiges Linkbuilding für Ihre Website ist, so fatal wirkt es sich aus, erhalten Sie überwiegend Links aus minderwertigen Quellen. Denn beim Linkaufbau kommt es grundsätzlich nicht darauf an, dass möglichst viele, sondern dass qualitativ hochwertige Links eingehen. 

Da Sie auf das Linkbuilding anderer Webseitenbetreiber nur begrenzt Einfluss haben, sollten Sie deshalb regelmäßig kontrollieren, wer auf Ihren Webauftritt verweist. Informieren Sie sich, wie Sie den sogenannten Referrer-Spam und Spam-Kommentare verringern oder negative Folgen abwehren können. 

Eine Möglichkeit besteht darin, alle Kommentare vor der Veröffentlichung zu prüfen. Referrer-Spam lässt sich über verschiedene Programme (Google Analytics, WordPress Plug-in) herausfiltern oder über die .htaccess-Datei blockieren. Viele Blogger belegen zudem alle Links, die in Kommentaren hinterlassen werden, mit dem Attribut „nofollow“. Für die Suchmaschinen dient das als Hinweis, dass dieser Link nicht zur Berechnung des Page-Ranks einer Seite hinzugezogen werden soll. 

Linkbuilding: SEO und Content-Marketing sinnvoll kombinieren
Linkbuilding: SEO und Content-Marketing sinnvoll kombinieren

Linkaufbau-Methoden: Werben Sie aktiv, niemals aber aggressiv!

Die beste Art, den Aufbau von Links anzugehen, besteht den Suchmaschinenbetreibern zufolge darin, es zu lassen. Versuchen Sie stattdessen, Ihre Website so spannend und attraktiv zu gestalten, dass die Links ohne weiteres Zutun eingehen. Weil man Ihre Qualität und Ihre Relevanz für ein Themengebiet oder eine Branche anerkennt und gern darauf verweist. 

Das klingt gut und seriös, doch ganz so einfach ist das Netz dann doch nicht gestrickt. Daher schadet es nicht, auch aktiv – was nicht gleichbedeutend ist mit „aggressiv“ – Linkbuilding zu betreiben. Wie oben bereits erwähnt, lassen sich dafür Eintragsseiten, Verzeichnisse, Presseabteilungen, Foren und Blogs ganz hervorragend nutzen. 

Bedenken Sie aber: Kein Blog- oder Forenbetreiber wird es schätzen, wenn sich Ihre Mitarbeit darauf beschränkt, die eigene Website zu verlinken. In vielen Foren gibt es sogar die Regel, dass Links nur von Mitgliedern eingefügt werden dürfen, die bereits eine bestimmte Qualitätsstufe erreicht haben. 

Bedenken Sie zudem, dass Ihnen nur Links von Seiten etwas nützen, die thematisch zur Ihrer Branche passen. Je zurückhaltender diese Seiten Backlinks setzen, desto besser. Denn wer Links mit der Gießkanne ausschüttet, verringert dadurch auch deren Wert, den sogenannten Linkjuice. 

Ein gutes Netzwerk und starker Content als Garant für hochwertige Links

Statt sich also wahllos in Foren und Blogs zu verewigen, ist es sinnvoller, sich ein echtes Netzwerk mit starken Linkpartnern aufzubauen. Denn Links lassen sich nicht nur setzen, man kann sie auch tauschen. 

Doch auch hier ist Vorsicht und eine kluge Strategie geboten. Google und andere Suchmaschinen stehen nämlich dem reinen Schlagabtausch von Links („gibst du mir, gebe ich dir“) ähnlich skeptisch gegenüber wie dem Link-Kauf. Verweist Website A ohne erkennbaren Grund auf die Startseite von Website B und umgekehrt, gleicht dies einem Link-Kauf. Achten Sie deshalb darauf, wo Sie sich als Partner tatsächlich sinnvoll verlinken können. Oder verfassen Sie Gastbeiträge füreinander und platzieren Sie darin die verweisenden Links. 

Insgesamt lässt sich festhalten: Linkbuilding-Methoden sind auch heute noch ein wesentliches Element kluger Suchmaschinenoptimierung. Der Aufbau erfolgt jedoch nicht isoliert, sondern als Komponente Ihres Content-Marketings, das Nutzern einen echten Mehrwert verspricht. Alles andere wäre ohnehin verlorene Liebesmüh. Denn wozu sollten Sie Traffic auf Ihre Seite holen wollen, wenn es dort nichts gibt, was die Besucher anspricht? 

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