Betreuung & Wartung
Laufende Wartung und Betreuung von Websites, Onlineshops und Systemen
Mit dem Go-live ist ein Projekt nicht fertig. Updates wollen eingespielt, Sicherheitslücken geschlossen und neue Anforderungen umgesetzt werden. Genau das übernehmen wir: Websites, Onlineshops und Systeme bleiben sicher, aktuell und verfügbar, proaktiv statt erst im Störfall. Die Systeme, die wir betreuen, kennen wir im Detail, viele davon über Jahre hinweg. Ganz wartungsfrei wird kein digitales Produkt. Gut gepflegt bleibt es aber wartungsarm und stabil.
Womit wir dich unterstützen:
Direkter Draht
Feste Ansprechpartner, die deine Systeme kennen und am Wochenende wie an Feiertagen erreichbar sind. Bei dringenden Fällen sind wir auch kurzfristig an deiner Seite.
Updates & Versionspflege
Onlineshop, CMS und Erweiterungen halten wir auf aktuellem Stand. Laufen PHP- oder Datenbankversionen aus, prüfen wir die Kompatibilität und passen an, wo es nötig ist.
Cybersicherheit
Ganzheitlicher Schutz von Anwendungen, Infrastruktur und Daten vor unbefugten Zugriffen, Angriffen und Ausfällen. Bei einem Hackerangriff helfen wir schnell und gezielt.
Performance & Erreichbarkeit
Verfügbarkeit, Tempo und Fehler behalten wir im Blick. Wo Ladezeiten zählen, sorgen CDN und Caching dafür, dass Seiten schnell aufbauen, auch bei hohem Andrang.
Prozessbegleitung
Audits von Gütesiegel- und Käuferschutzanbietern, Prüfberichte nach WCAG oder BITV, juristische Gutachten: Wir setzen die Anforderungen technisch um, bis zur Freigabe.
Weiterentwicklung
Ein Webprojekt steht nicht still: neue Funktionen, technische Verbesserungen und Anpassungen kommen Schritt für Schritt dazu, statt in einem großen Wurf.
Warum nichts wartungsfrei bleibt
Eine Website oder ein Onlineshop ist kein Möbelstück, das man einmal kauft und dann vergisst. Software lebt und das aus drei Gründen:
Software altert
Frameworks, Shop-Systeme und Erweiterungen werden ständig weiterentwickelt. Was heute aktuell ist, ist in einem Jahr veraltet — mit Folgen für Sicherheit und Kompatibilität.
Sicherheit ist nie fertig
Neue Lücken tauchen laufend auf. Ein System sicher zu halten, heißt dranzubleiben — nicht einmal absichern und dann vergessen.
Anforderungen ändern sich
Sortimente wachsen, Gesetze ändern sich, Kanäle kommen dazu. Ein Auftritt, der mitgepflegt wird, bleibt nützlich; einer, der stehen bleibt, fällt zurück.
So beginnt eine Betreuung
Bestandsaufnahme
Am Anfang steht der tatsächliche Zustand, nicht der angenommene. Wir prüfen, welche Software in welcher Version läuft, welche Erweiterungen im Einsatz sind, wo Anpassungen direkt im Systemkern vorgenommen wurden und welche Sicherheitslücken offen sind. Bei Webprojekten, die längere Zeit niemand betreut hat, ist dieser Schritt der aufschlussreichste und zugleich die Grundlage für alles Weitere.
Auf einen wartbaren Stand bringen
Bevor Routine greifen kann, wird aufgeräumt. Versionen kommen auf einen aktuellen Stand, offene Lücken werden geschlossen, Anpassungen aus dem Systemkern in wartbare Erweiterungen überführt. Erst danach lässt sich ein System zuverlässig pflegen, ohne dass jedes Update zum Risiko wird.
Fester Rhythmus
Ab hier läuft die Betreuung im festen Takt: Updates, Sicherheitsprüfungen und Überwachung, unabhängig davon, ob gerade jemand daran denkt. Änderungswünsche und neue Anforderungen werden entweder vorab eingeplant oder kommen auf Zuruf dazu. Die Ansprechpartner bleiben dieselben, ebenso das Wissen über das System.
FAQ — Häufige Fragen zu Betreuung und Wartung
Übernehmt ihr auch Websites und Onlineshops, die nicht von euch stammen?
Ja, das ist ein häufiger Fall. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme: Welche Software läuft in welcher Version, wo bestehen Sicherheitslücken, was ist dokumentiert und was nicht. Auf dieser Grundlage bringen wir den Auftritt auf einen aktuellen, wartbaren Stand und übernehmen ihn anschließend in die laufende Betreuung.
Läuft die Betreuung nach festem Plan oder auf Zuruf?
Beides ist möglich, zuerst entscheidet sich das Modell: entweder ein festes monatliches Stundenkontingent, das für dich reserviert bleibt und sich planen lässt, oder Betreuung auf Zuruf. Alles Weitere läuft innerhalb davon.
Was passiert, wenn ein Update etwas beschädigt?
Genau deshalb wird nicht direkt im laufenden Betrieb aktualisiert. Updates spielen wir zuerst auf einer separaten Umgebung ein und prüfen dort die kritischen Funktionen, etwa Bestellprozess, Formulare und Schnittstellen. Erst danach folgt das Livesystem, jederzeit auf einen funktionierenden Stand zurückführbar.
Was ist, wenn die Website oder der Onlineshop ausfällt?
Verfügbarkeit, Tempo und Fehler überwachen wir laufend, sodass Störungen in der Regel auffallen, bevor sie gemeldet werden. Im Störfall stehen feste Ansprechpartner bereit, die das System kennen, auch außerhalb der üblichen Bürozeiten.
Was passiert, wenn ein Auftritt gehackt wurde?
Zuerst wird der Angriff gestoppt und das System vom Netz genommen, damit kein weiterer Schaden entsteht. Danach folgt die Bereinigung: Schadcode entfernen, Zugänge zurücksetzen, das Einfallstor schließen. Den gesamten Vorgang dokumentieren wir. Auffällige Skripte und Codefragmente sichern wir und halten sie für eine forensische Untersuchung zurück, statt sie einfach zu löschen. Erst wenn das System nachweislich sauber ist, geht es wieder live.
Gehört auch die Performance- und Sicherheitsinfrastruktur dazu?
Ja, wo sie sich lohnt. Vor die Anwendung lassen sich Ebenen setzen, die Auslieferung und Schutz übernehmen: ein CDN für kurze Ladezeiten unabhängig vom Standort der Besucher, Caching für wiederkehrende Anfragen, dazu Web Application Firewall und Bot-Schutz gegen automatisierte Angriffe. Was davon sinnvoll ist, hängt von Reichweite, Sortiment und Angriffsfläche ab. Wir richten die passenden Ebenen ein und stimmen sie mit dem Hosting-Anbieter ab.
Übernehmt ihr auch das Hosting?
Nein, Hosting gehört nicht zu unserem Angebot. Wir arbeiten mit dem Anbieter zusammen, den du nutzt und begleiten die Absicherung und Konfiguration des Servers, soweit sie den Betrieb deines Auftritts betrifft.
Reicht nicht ein Plugin, das Updates automatisch einspielt?
Für einen kleinen Auftritt kann das genügen. Bei Onlineshops und individuell entwickelten Systemen greifen Updates jedoch in Erweiterungen, Schnittstellen und eigene Funktionen ein. Ein automatisch eingespieltes Update kann dort im ungünstigsten Fall den Bestellprozess stoppen, ohne dass es jemand bemerkt.
Passt doch eigentlich ziemlich gut, oder?
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