Shopware Community Day 2018 – unser Rückblick

Ein stillgelegtes Hüttenwerk und mehr als 2.000 Fachleute aus dem Bereich E-Commerce. Dass das kein Widerspruch ist, zeigte der Shopware Community Day 2018. In beeindruckender Atmosphäre trafen sich Experten, Enthusiasten und die Shopware-Firmenfamilie zum Netzwerken. Mit Shopware 5.5 präsentierte der Hersteller dabei seine neueste Version dem Publikum.

Mehr als nur eine Messe: der Shopware Community Day 2018

Seit 2011 hat sich der Shopware Community Day zu einer festen Größe in Sachen E-Commerce-Veranstaltungen entwickelt. Die Vorzeichen im Jahr 2018 bestätigten das. Zum ersten Mal machten sich mehr als 2.000 Händler, Partner, Entwickler und E-Commerce-Enthusiasten auf in die neue Location im Landschaftspark Duisburg-Nord. Der bisherige Veranstaltungsort bot schlicht nicht mehr genug Platz.

Unter dem Motto „Beyond Horizon“ stellten Top-Speaker ihre Sicht auf Kreativität, Digitalisierung und E-Commerce von morgen dar. Unter ihnen waren etwa Google-Evangelist Dr. Frederik G. Pferdt, Futurist Ben Hammersley und Trendforscher Peter Wippermann. Weitere Referenten und Aussteller stellten die neuesten Trends im Bereich Online-Shops vor, wobei die Bereiche Growth, Experience, Solutions und Technology im Fokus standen.

Shopware Community Day 2018: Hinter dem Horizont geht's aufwärts!


Shopware Community Day 2018: Hinter dem Horizont geht’s aufwärts!

Mit seiner Feature Keynote schließlich spannte der Firmengründer und Vorstand von Shopware, Stefan Hamann, den Bogen zurück zum Motto der Veranstaltung. „Beyond Horizon“ – mit Shopware 5.5 macht der Hersteller einen großen Schritt aus der eigenen Komfortzone heraus.

Shopware 5.5: Offenheit, Wachstum, Intelligenz

Stefan Hamann machte bereits zu Beginn seines Vortrags deutlich, dass er wenig davon hält, unbekannte Herausforderungen mit Sorge zu betrachten. Vielmehr könne ein neuer Blickwinkel diese Herausforderungen in Chancen verwandeln, die Fortschritt ermöglichen. „Nur so können wir mit unserer Community den E-Commerce von morgen mitgestalten“, so Hamann.

Kernthemen der neuen Shopware-Version

Shopware 5.5 setzt den Fokus auf die Bereiche Offenheit, Wachstum und Intelligenz. Erste Schritte in diese Richtung wurden bereits 2016 gemacht. Seitdem stehen alle Produkte der Shopware-Familie quelloffen zur Verfügung. Zudem fällt die Verschlüsselung mit Ioncube weg. Doch nicht nur Shopware selbst wird dadurch flexibler. Auch die Hersteller externer Plugins legen ihren Quellcode offen und vereinfachen so die Entwicklung und Einbindung externer System.

Außerdem blickt Shopware 5.5 in Sachen Wachstum über den imaginären Tellerrand. Neue Features der Software ermöglichen länderspezifische Einstellungen und Übersetzungsmöglichkeiten. Damit reagiert der Hersteller unter anderem auf die Tatsache, dass zuletzt mehr als die Hälfte aller Neuinstallationen aus dem Ausland stammten. Durch die Internationalisierung der Software können Händler ihre Produkte und Services nun gezielt für Zielgruppen in unterschiedlichen Ländern vermarkten.

Shopware nimmt sich auch dem Thema Künstliche Intelligenz an. Das Ziel dabei ist, vorhandene Daten mittels intelligenter Statistiken zu verarbeiten. Ohne manuellen Aufwand soll neues Wissen abgeleitet werden, damit Händler sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Beispielsweise kann ein Unternehmen eigens erhobene Firmendaten mit anonymisierten Werten aus der Branche vergleichen und so ein personalisiertes Ranking zu Mitbewerbern erhalten.

Neben diesen Neuerungen verbesserte der Hersteller auch die Performance der Software. Besseres Caching und ein Warenkorb, der weniger Ressourcen verbraucht, sorgen gemeinsam mit dem überarbeiteten Backend für höhere Geschwindigkeit.

Darüber hinaus denkt Shopware an den B2B-Bereich. Hierfür wurde die B2B-Suite um ein Rechte- und Rollensystem erweitert. Die Preisverwaltung wurde überarbeitet und Kunden können nun Bestellungen mittels ihrer eigenen, spezifischen Artikelnummern verarbeiten.

Mit Shopware Playground in die Cloud

Die neue Shopware-Version zeigt sich ganz auf der Höhe der Zeit. Dennoch gab es eine zusätzliche Überraschung: Shopware Playground markiert den Einstieg des Anbieters in die Cloud. Nutzer finden dort eine API, können neue Projekte testen und eigene Ideen beisteuern. Ob Augmented Reality oder Voice Commerce, durch die Cloud-Lösung können alle Entscheider und Enthusiasten die Software aktiv voranbringen und ihr Feedback abgeben.

Case Study: Die Trauringschmiede sagt „Ja“ zu wilde van rhee

Dass „Beyond Horizons“ nicht nur als Motto für den Shopware Community Day gilt, beweist der Shopware Solution Partner wilde van rhee. Die Agentur betreut die Trauringschmiede, einen Onlineshop für Verlobungs- und Trauringe mit hoher Diamantkompetenz. Mit Shopware verlässt der Spezialist für feine Metalle und Edelsteine seine eigene Komfortzone. Denn nicht nur in den 25 Niederlassungen finden Kunden ihre Beratung. Der Händler ist auch mit einem Onlineshop vertreten. Insbesondere die Rate an mobilen Zugriffen stieg zuletzt kontinuierlich.

wilde van rhee brachte die Trauringschmiede mit Shopware auf den richtigen Weg. Die Lösung wurde mittlerweile als Case Study von Shopware aufgenommen. Aufgrund der hohen Zugriffsraten aus dem mobilen Bereich legte die Agentur ihren Fokus auf die Usability für Tablet und Handy. Einfach Termine vereinbaren und komfortabel durch das Angebot des Shops blättern standen als Zielvorgaben auf der Agenda.

Die Trauringschmiede bietet online mehr als 4.500 Artikel an, was gerade für Nutzer mit einem Handy schnell unübersichtlich wird. Abhilfe schaffen verschiedene Filter und Kategorien, die das Angebot benutzerfreundlich unterteilen. Kunden swipen von Ring zu Ring und betrachten die einzelnen Schmuckstücke in 3D, bis sie ihren Traumring gefunden haben.

Zusätzliche bietet der Konfigurator im Shop individuelle Möglichkeiten für Gravuren. Der Kunde wählt sein Lieblingsmateriel oder die perfekten Edelsteine für den ganz persönlichen Ring. Die einfache Terminvergabe direkt aus dem Online-Shop heraus rundet die neuen Optionen optimal ab. wilde van rhee sorgt so dafür, dass die Trauringschmiede nun sowohl offline als auch online zu neuen Ufern aufbricht.

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